Gute Qualität ist kein Zufall!

Magermilchanteil als Qualitätsindikator?

„Wieviel Magermilchpulver enthält denn Ihre Kälbermilch?“ Dies ist eine der häufigsten Fragen, die ein Landwirt stellt. Aber sagt nur der Magermilchgehalt einer Kälbermilch etwas über die Qualität aus? Haben nicht auch andere Faktoren einen Einfluss auf die Qualität von Kälbermilch?

Der Hauptrohstoff einer Kälbermilch sind die Milchbestandteile. Dabei ist zum einen der Gehalt, zum anderen die Qualität derMagermilch bzw. Molke sehr wichtig. Die Qualität spiegelt sich vor allem in der Verdaulichkeit der eingesetzten Rohstoffe wieder.

Hersteller von Kälbermilch können demnach Milchbestandteile unterschiedlicher Qualitäten/ Verdaulichkeiten in ihren Produkten verarbeiten.Werden insgesamt wenig Magermilch- und/ oder Molkenpulver oder Pulver von schlechterer Verdaulichkeit eingesetzt, muss dies oftmals mit höheren  Gehalten pflanzlicher Komponenten ausgeglichen werden, um die nötigen Rohprotein- und niedrigen Rohaschegehalte für die Kälberernährung zu realisieren.

SprayfoProdukte gehen von vornherein einen anderen Weg. Aus hochqualitativen Rohmilchkomponenten wird durch ein spezielles Sprühtrocknungsverfahren in den eigenen Werken das Molken- bzw. Magermilchpulver hergestellt. Des Weiteren werden der Sprayfo Kälbermilch pflanzliche Fette (Kokos- und Palmfette) mit einer hohen Verdaulichkeit von 92- 96%, hinzugefügt, sodass das Fettsäuremuster den des Butterfetts gleicht.  

Auch pflanzliche Eiweißträger können in der Kälbermilch enthalten sein

Pflanzliche Eiweißträger können durchaus in der Kälbermilch eingesetzt werden. Man sollte jedoch darauf achten, die richtigen Eiweiße in der richtigen Dosierung und im richtigen  Lebensabschnitt der Kälber einzusetzen. Die verschiedenen pflanzlichen Eiweißträger haben unterschiedliche Rohproteingehalte und verschiedene Verdaulichkeiten. Soja ist beispielweise für Kälber in den ersten Lebenswochen nur sehr schlecht verdaulich. Hydrolisiertes Weizenprotein hingegen hat eine 95%ige Verdaulichkeit und zudem einen sehr niedrigen Rohaschegehalt.

Um optimales Wachstum zu gewährleisten, sollten in den ersten 3 bis 4 Lebenswochen möglichst wenig und nur die gut verdaulichen, pflanzlichen Eiweiße gefüttert werden. Sind in der Deklaration der Kälbermilch hohe Rohfasergehalte angegeben, sind viele Anteile schlecht verdaulicher, pflanzlicher Eiweiße enthalten.

Sprayfo Produkteverfügen alle über einen geringen Rohfasergehalt und sind somit hervorragend auf die optimale Ernährung von Kälbern abgestimmt. Sie enthalten außerdem Zusatzstoffe, wie z.B. Prä-und Probiotika, organische Säuren, Vitamine, Mineralien oder Immunglobuline. Diese Stoffe sind das Plus an Sicherheit und begünstigen die Vitalität der Kälber.

Ist der Magermilchanteil nun so entscheidend?

Der Magermilchanteil ist kein alleiniger Indikator für einen guten Milchaustauscher. Entscheidend ist, dass eine Kälbermilch mit Komponenten hergestellt wurde, die für die Kälber sehr gut verdaulich, hochqualitativ und auf die Bedürfnisse des Kalbes abgestimmt sind. In einem individuellen Gespräch auf dem jeweiligen Betrieb lässt sich genau ermitteln, ob ein Magermilch- oder Molkeprodukt zu den akuten Problemen passt.

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