Die richtige Wahl: Was macht bei Kälbermilch den Unterschied?

Ist es egal, welche Marke auf dem Sack steht? Lassen Kälbermilchprodukte sich 1:1 austauschen? Sicher nicht! Es gibt wichtige Unterschiede in Bezug auf die Löslichkeit, Aufnahme (was kann und will das Kalb trinken?), Verdaulichkeit (Nutzung der Nährstoffe) sowie Stabilität der Qualität von Kälbermilchprodukten. Diese Produktunterschiede haben großen Einfluss auf die Gesundheit sowie die Zunahmen der neugeborenen Kälber. Bleibt also die Frage: Was macht Sprayfo unverwechselbar?

Die Unterschiede zwischen den Kälbermilchprodukten werden im Wesentlichen durch die eingesetzten Rohstoffe sowie die Produktion bestimmt. Sloten, der Hersteller von Sprayfo, hat für jede Tierart spezielle pflanzliche Fettkonzentrate entwickelt. Die Herstellung dieser Fettkonzentrate erfolgt in eigenen Anlagen mit einem besonderen Sprühtrocknungsverfahren. Dadurch entstehen kleine Fettkügelchen, die vollständig mit Protein und Laktose umhüllt sind. Resultat: Das Pulver ist leicht löslich und hoch verdaulich.

Kleine Fettkügelchen

Zu Sloten gehört eine echte Molkerei, in der die eigenen Rohstoffe für Sprayfo hergestellt werden. Der Herstellungsprozess beginnt mit dem Mischen von frischen Milchrohstoffen mit pflanzlichen Ölen und Fetten. Die entstandene Mischung wird pasteurisiert und unter hohem Druck homogenisiert, um anschließend in den eigenen Sprühtrocknungstürmen verarbeitet zu werden. Die drei hochentwickelten Sprühtrocknungstürme von Sloten werden exklusiv für die eigene Produktion genutzt. Auf diesem Weg stellt Sprayfo die kleinen Fettkügelchen her, die von einheitlicher Größe und mit den Fettkügelchen der Vollmilch vergleichbar sind. Durch die Homogenisierung werden die Fettkügelchen mit Protein und Laktose umhüllt. In dieser Form und mit diesen Bestandteilen sind die Fettkügelchen sowie Nährstoffe für das Kalb gut zu verwerten bzw. im Labmagen und Dünndarm zu verdauen. 

Sprayfo´s Qualitätswerte

Die Unterschiede im Herstellungsprozess und der Zusammensetzung bestimmen die Leistung der Kälbermilch in den drei wichtigsten Kriterien: Löslichkeit, Verdaulichkeit und stabile Qualität

 1. Was ist denn „gut löslich“?

Gute Kälbermilch weist nach dem Mischen mit Wasser wenige bis keine Klümpchen auf. Klümpchen, die sich nicht aufgelöst haben, verursachen häufig Verdauungsprobleme, auch wenn es nur kleine Klümpchen sind. Besonders magermilchpulverhaltige Produkte lösen sich unter Temperaturen von 50° C schlecht auf. Der oben beschriebene Herstellungsprozess von Sloten sorgt allerdings dafür, dass sich das Pulver auch bei einer Temperatur von 40° C optimal auflöst. Und dies gilt besonders für die Produkte, die einen hohen Anteil an Magermilchpulver aufweisen.

 2. Alles dreht sich um die Verdauung

 Bei dem Thema Verdauung geht es vorrangig um die Verwertung von Eiweiß, Fetten und Kohlenhydraten aus der Milch. Bei einer guten Verdaulichkeit nimmt das Kalb auch mehr Milch auf, weil kein übermäßiges „Völlegefühl“ entsteht. Nimmt das Kalb eine qualitativ hochwertige Kälbermilch bei passender Temperatur auf, wird auch der Schlundrinnenreflex gewährleistet. Die Schlundrinne ist für die direkte Passage der Milch in den Labmagen unter Umgehung der Vormägen zuständig. Damit die Milch in den Labmagen geleitet wird, muss sich die Speiseröhre als Folge des Schlundrinnenreflexes schließen. Bei der Aufnahme von Wasser, Kraft- und Raufutter wird der Schlundrinnenreflex nicht ausgelöst.

 Proteine für das Wachstum

Im Labmagen werdend die Proteine aus der Milch teilweise gespalten. Die übrig bleibenden Proteine werden im Dünndarm aufgespalten. Die Spaltprodukte – Aminosäuren – werden von dem Kalb aufgenommen und für das Wachstum gebraucht.

Fette und Kohlenhydrate als Energiequellen

Die Fette in der Milch werden in geringem Umfang bereits durch den Speichel aufgebrochen. Die restlichen Fette werden im Dünndarm gespalten und in Energie für das Kalb umgewandelt. In dem Dünndarm werden die Kohlenhydrate (hauptsächlich Laktose) in Glukose und Galaktose aufgesplittert. Durch die Aufnahme über den Dünndarm wird dem Kalb wieder Energie zur Verfügung gestellt.

Hohe Verdaulichkeit

Die mikroskopisch kleinen Fettkügelchen von Sprayfo, die mit Proteinen und Laktose umhüllt sind, finden leicht den Weg vom Labmagen in den Dünndarm, wo sie weiter abgebaut und anschließend weitergeleitet werden. Das Sprayfo Sortiment bietet sowohl ausgezeichnete Molken-, als auch Magermilchprodukte. Hochwertige Magermilchprodukte weisen mindestens 20% Magermilchpulver auf. Enthalten Produkte geringere Werte an Magermilchpulver, stellen diese niedrigen Anteile kein Qualitätskennzeichen mehr dar.

3. Der Fokus liegt auf konstant hoher Qualität

Hat Ihr Milchaustauscher stets dieselbe Qualität? Der Markt für Rohstoffe ist ziemlich unbeständig und das gilt auch für die Preise. Da stellt sich die Frage, wie gleichbleibende Qualität über längere Zeiträume erreicht wird?

 Für Sprayfo werden die Milchrohstoffe in flüssiger Form von renommierten Milchviehbetrieben aus den Niederlanden sowie den umliegenden Ländern eingekauft. Da uns die Herkunft dieser Milchrohstoffe bekannt ist, können wir stets auf hochwertige Rohstoffe zurückgreifen. Durch den Einkauf von flüssigen Rohstoffen können wir außerdem immer frische Rohstoffe verarbeiten. Darin begründet sich ein großer Teil der stabilen Qualität von Sprayfo.

Von der gesamten Sprayfo Produktion sind 90% für den Export bestimmt. Weltweit vertrauen Landwirtinnen/e unseren Marken. Deswegen sehen wir in der Veränderung von Produkt Zusammensetzungen keine Möglichkeit, um schwierige Einkaufssituationen bei den Rohstoffen auszugleichen. Unsere oberste Priorität ist die Produktion von erstklassiger Qualität, ohne Abweichungen von unseren eigenen hohen Ansprüchen.

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